Auf dem VI Tag 2012 durften wir erleben, dass wir nicht nur hervorragende Musiker in unseren Reihen haben, sondern auch erstklassige Entertainer. Seither machen wir auch in Rock’n’Roll.

Henric, Junior Content Manager und seines Zeichens Sänger der Virtual Identity Band über den Bühnenrausch, Stagediving und Grölen mit dem Chef.

"Wenn sich dann aber alle verschwitzt wie Säue in die Arme fallen, denkt man gar nicht mehr drüber nach, ob man nun Arbeitskollegen oder Freunde vor sich hat."

Clemens: Hallo Henric! Mal ganz ehrlich, ist das nicht ein bisschen komisch: Singen, tanzen und gemeinsam völlig ausflippen – mit den Arbeitskollegen?

Henric: „Ja, das muss man sich mal vorstellen: Menschen aus München, Freiburg, Berlin und Wien treffen aufeinander, wissen nicht genau, was sie erwartet und ergeben sich schließlich gemeinsam einer riesigen Euphorie. Das fühlt sich natürlich im ersten Moment etwas komisch an. Wenn sich dann aber alle verschwitzt wie Säue in die Arme fallen, denkt man gar nicht mehr drüber nach, ob man nun Arbeitskollegen oder Freunde vor sich hat. Das Gefühl passt einfach.“

Clemens: Vor dem Auftritt probt ihr tagelang. Gib uns mal einen Einblick hinter die Kulissen!

Henric: „Da wird diskutiert, hart gearbeitet und manchmal am Pausenbierchen genippt. Damit wir am Ende eine fette Setlist auf die Bühne bringen können, braucht’s auf jeden Fall die Energie und Spiellust von jedem Einzelnen. Bei der Ska-Version von „Hotel California“ waren wir zum Beispiel zu Beginn sehr skeptisch, ob wir das überhaupt rüberbringen können. Markus, der am Anfang noch eher zurückhaltend war, hat sich dann irre intensiv eingebracht, ist richtig laut geworden. Das hat den Rest der Truppe motiviert, den Song doch zu spielen. So ein Zusammenhalt ist einfach genial. Da wächst man über sich hinaus!“

Clemens: Wie ist das denn dann so: auf der Bühne stehen?

Henric: „Naja, was erleben wir auf der Bühne? Wir sind in einem Rausch, das ist dann unser Ding, unser Erlebnis, unsere Euphorie! Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben stagediven – Wahnsinnsgefühl! Danke nochmal an die Jungs und Mädels im Publikum, die nicht unter mir zusammengebrochen sind.

"...zusammen auf der Bühne stehen, ein Feuerwerk abbrennen..."

Egal, ob Publikum oder Band, da wird mit unglaublicher Energie gefeiert, was wir in dem Unternehmen machen, was jeder Einzelne beitragen kann. Und überhaupt: ein Junior Content Manager, ein Senior Designer, der CEO... die können zusammen auf der Bühne stehen, ein Feuerwerk abbrennen, sich anspaßen, anfreunden.“

Clemens: Der CEO steht neben dir...

Henric: „...und grölt mit! Bei meinen ersten VI Tagen hatte ich noch gar keinen Schimmer, wer er ist. Wir hatten damals kaum etwas miteinander zu tun und ich hatte ihn noch nie gesehen. Ralf kam in den Proberaum und ich hab mit ihm geredet, wie mit jedem anderen Verrückten aus der Truppe. Als ich dann realisiert habe, dass er der CEO ist, konnte ich nicht mehr zurück. Wir waren auf Augenhöhe und haben gemeinsam Gas gegeben.“

Clemens: Nach dem Wochenende trifft man sich dann wieder bei Kundenprojekten. Wie ist das mit der Rückkehr in den Arbeitsalltag?

Henric: „Natürlich sind wir nach den vi-Tagen nicht alle für immer ein Herz und eine Seele. Darum soll’s ja auch nicht gehen. Aber dadurch, dass man sich in so einer „Extremsituation“ näher gekommen ist, fällt es im Alltag leichter, sich aufeinander einzustellen und Projekte ohne Hemmungen gemeinsam anzupacken. Für mich persönlich ist es außerdem ganz witzig zu sehen, wie viele der Kollegen aus München, Berlin und Freiburg mich seitdem kennen. Vielleicht nicht unbedingt als Junior Content Manager, aber zumindest als den langhaarigen Verrückten, der über die Bühne gefegt ist...“

Henric im Netz
Twitter @weiliewei
Blog www.henric-wietheger.at

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